1.12.2025
Der Umbau der Geschäftsräume der Raiffeisenbank Matzingen erfolgt aufgrund der geänderten Bedürfnisse und Arbeitsweisen einer zeitgemässen Bank. Schalter und Geldgeschäfte werden immer weniger, dafür wachsen die Bedürfnisse nach individuellen Gesprächen und Beratungen. Im begrenzen Rahmen der bestehenden Räumlichkeiten werden die internen und externen Abläufe gebündelt und konzentriert. So entsteht mehr Platz für die geforderte Anzahl an Sitzungszimmern und verschiedenartigen Besprechungsmöglichkeiten. Neben zwei kleinen und einem grossen Sitzungszimmer werden im Foyer auch zwei weitere Möglichkeiten für kurze Beratungen und Besprechungen platziert. Die Kundenzone wird wohnlich und einladen gestaltet und mit natürlichen und angenehmen Materialien ausgebaut. Für die Mitarbeiter entsteht ein neues grosses Teambüro mit Kommunikationszone für den internen Austausch.
8.11.2025
Umbau und Sanierung – Schaffung von zahlbarem Wohnraum.
Bei der Parzelle Nr. 754 in Altikon handelt es sich um ein Grundstück in der Kernzone (K) im Zentrum des Dorfes Altikon. Die Liegenschaft ist mit einem zweiteiligen Gebäude, teils aus dem 18. Jahrhundert, bebaut. Das Gebäude ist im Hinweisinventar über die schützenswerten Objekte im Kanton Zürich im Situationswert als erhaltenswert eingestuft. Im 2024 hat die Gemeinde Altikon durch das Büro für Baugeschichte eine umfassende Prüfung der Schutzwürdigkeit durchführen lassen. Der Schutzvertrag ist zwischenzeitlich bewilligt und rechtsgültig. Im weiteren Planungsverlauf ist dem Schutzwürdigkeitsbericht Rechnung zu tragen. Die Bauherrinnenschaft beabsichtigt nun, die Liegenschaft behutsam umzubauen und zum neuen Leben zu erwecken. Es entstehen mehrere Wohneinheiten mit unterschiedlicher Grösse und Qualität. Es soll zahlbarer Wohnraum geschaffen werden, für junge bis ältere Personen, die in Altikon ein Mietobjekt suchen und hier wohnen wollen. Umbau und Sanierungen sollen die denkmalgeschützte Bausubstanz grösstmöglich berücksichtigen. Die neuen Wohnungen werden subtil in den Bestand eingefügt.
25.8.2025
Alte Häuser im Bestand mit Schnittstellen zur Denkmalpflege bringen ein spannendes Potential mit sich. Es setzt einen guten Dialog zwischen Eigentümer; Planer und betreffenden Behörden voraus um möglichst frühzeitig Optionen im angemessenen Rahmen auszuloten und dem Genius Loci gerecht zu werden. Der Bestand bringt auch Grenzen mit sich, häufig kleine Räume mit niedrigen Decken. Im Grundriss wurde früher oft pragmatisch Raum an Raum organisiert, doch fehlten oft die wertvollen Zwischenräume; Flure, ein Entreè, kleine oder mittlere Dielen. Die Aufgabe war es, mit behutsamen punktuellen Eingriffen Luft und Licht zu optimieren und zudem wertvolle Blickbezüge der Raumnutzungen zu generieren. Die punktuellen äusserlichen Eingriffe sind in enger Abstimmung mit Denkmalbehörde umgesetzt - es ist die Seite mit einem weiten und freien Blick.
11.8.2025
Das unter Denkmalschutz stehende Bauernhaus bildet mit drei Hausteilen einen markanten Gebäudekomplex aus dem 18.Jh. und befindet sich in der Kernzone K in Ober-Buch, Gemeinde Buch am Irchel. Der Schutzstatus ist als schützenswert seit 2018 inventarisiert. Erhalten ist ein charakteristisches Bauernhaus, das trotz baulicher Veränderungen und Anpassungen im Verlaufe der Zeit seine Ausstrahlungskraft bewahren konnte. Es steht an bedeutungsvoller Stelle im oberen Ortskern, am Straßenraum der kurvigen Hauptstrasse, welche sich durch das hügelige Weinland zieht. Der seit längerem leerstehende Scheunenanteil und der sanierungsbedürftige Zustand des östlichen Wohnhauses mit vielen originalen Baudetails gab das Initial zur Sanierung und des Ausbaus zu drei neuen Wohneinheiten in den bestehenden Hauptachsen unter einem Dach. Die Beibehaltung des statischen Grundgerüstes im Wohnhaus und des Dachstuhls der Schür war entscheidend. In der bestehenden Scheune entstanden zwei weitere Wohneinheiten über drei Etagen unter Wahrung der geschützten Strassenfassade. In diesen beiden Bereichen sind die Fahrzeug-Einstellmöglichkeiten im EG integriert. Nach Süden hin zeigen alle drei Einheiten eine offenere Fassadenstruktur. Durch die Loggienbereiche gelangt genügend Licht in die Mittelräume. Ebenso entstehen auf dieser Seite neue moderne Dachgauben und Aussenraum-bereiche. Gemäss den Auflagen der Denkmalschutzbehörde müssen punktuelle Elemente am Wohnhaus erhalten und aufgearbeitet werden. Hierzu zählen: der gesamte Dachstuhl, die alten Gemäuer des Bauernhauses und der wertvolle Kachelofen. Ebenso sollen die wichtigsten Elemente der Nordfassade zum Dorf hin erhalten bleiben wie z.B. die markanten Tore und Halbrundrosetten. Eine ökologisch nachhaltige Bauweise in Konstruktion und Oberflächen stand für die Bauherrschaft und uns Planern im Vordergrund. Die Photovoltaik-Anlagen werden als integrale Dächer auf den Flächen der Südseite angeordnet. Jeder Hausteil hat autark einen eigenen Technikraum mit Wärmepumpe für den Heiz- und Warmwasser-Bedarf. Die Wärmepumpe kann im Sommer umgekehrt betrieben und zur aktiven Kühlung genutzt werden. Der Gesamtumbau wird der aktuellen Zeit gerecht. Im wertvollen brachliegenden Bestand entsteht verdichteter Wohnraum, welcher die Baugeschichte respektvoll erlebbar zu und lebendig macht.
28.04.2025
Stettfurt ist eine kleine, sonnige Landgemeinde im Thurgau mit 1250 Einwohnern, die zwischen Frauenfeld, Wil und Weinfelden liegt. Im Jahr 2021 wurde diese Bauparzelle in steiler Hanglage in zwei Parzellen aufgeteilt. Für die Erschliessung wurde 2024 eine neue, private Zufahrtsstraße erstellt. Auf den zwei Teilgrundstücken entstehen nun zwei individuelle Häuser für zwei befreundete Paare. Die Gebäude fügen sich mit ihren drei Geschossen in den Hang ein und erhalten großzügige Terrassen nach Süden. Sie werden massiv in Ortbeton gebaut. Mit Wärmepumpen, PV-Anlagen und Lüftungsanlagen ausgerüstet gewähren die Gebäude ein zeitgemässes und energieeffizientes Wohnen. Rund um die Häuser wird die Gartenanlage naturnah gestaltet, der Hang soll in seiner natürlichen Form spürbar bleiben. Aktuell werden die eindrücklichen Baugruben erstellt und im Fels verankert.
16.11.2024
Das zweiteiligen Gebäude aus dem 18. Jahrhundert wurde in den letzten 15 Monaten von Grund auf saniert mit einer freistehenden Doppelgarage sowie einem Nebengebäude für Velos und Gartengeräte zu ergänzt (wir haben darüber berichtet). Mit einem neuen, markanten Anbau über vier Geschosse wurde zusätzlicher Raum geschaffen. Die neue Fassade mit dunkel-vergrauter Holzschalung fügt sich ins Ortsbild ein und unterstreicht den Unterschied zwischen Alt und Neu.
Der gesamte Bau wurde mit einem nachhaltigen Umgang mit den natürlichen Ressourcen und den verwendeten Baustoffen realisiert. Die Gebäudehülle und die Gebäudetechnik des Wohnhauses erfüllen die heutigen Anforderungen. Auf dem Steildach des Hauptgebäudes wurde eine Photovoltaikanlage realisiert und das Regenwasser wird in einem Erdtank gesammelt.
Die Gartenanlage wurde naturnah gestaltet. Die gegebene Terrassierung gegen Süden wurde übernommen. Das stark abfallende Gelände wird mit dem Sockelgeschoss aufgenommen und im Anbau um ein belichtetes Gartenatelier ergänzt.
16.8.2024
Das unter Denkmalschutz stehende Bauernhaus bildet mit drei Hausteilen einen markanten Gebäudekomplex aus dem 18. Jahrhundert und befindet sich in der Kernzone der Zürcher-Weinlandgemeinde. Seit 2018 ist das Gebäudeensemble als schützenswürdig inventarisiert. Trotz baulicher Veränderungen und Anpassungen im Verlaufe der Zeit konnte das charakteristisches Bauernhaus, seine Ausstrahlungskraft bewahren. Es steht an einer bedeutungsvoller Lage im oberen Ortskern, an der kurvigen Hauptstrasse, die sich durch das hügelige Weinland zieht. Der seit längerem leerstehende Scheunenteil und der sanierungsbedürftige Zustand des östlichen Wohnhauses mit vielen originalen Baudetails gab das Initial zur Planung Sanierung und Ausbaus zu drei neuen Wohneinheiten in den bestehenden Hauptachsen unter einem Dach.
1.3.2024
Diese Liegenschaft, an erhöhter Südhanglage, ist mit einem zweiteiligen Gebäude aus dem 18. Jahrhundert bebaut. Der östlich angebaute Gebäudeteil ist im Hinweisinventar über die schützenswerten Objekte im Kanton Thurgau als «wertvolle» Baute eingestuft und bewertet. Unsere Bauherrschaft beabsichtigt den westlichen Gebäudeteil entsprechend würdig zu sanieren, zur erweitern und mit einer freistehenden Doppelgarage sowie einem Nebengebäude für Velos und Gartengeräte zu ergänzen. Mit dem Anbau über vier Geschosse wird zusätzlicher Raum geschaffen.
Die neuen Fassaden mit dunkel-vergrauter Holzschalung fügen sich optimal ins Ortsbild ein und unterstreichen den Unterschied zwischen der bestehenden, geschichtsträchtigen Bebauung und des neuen Anbaus.
Der gesamte Bau strebt einen nachhaltigen Umgang mit den natürlichen Ressourccen und den verwendeten Baustoffen an. Die Gebäudehülle und die Gebäudetechnik des Wohnhauses erfüllen die erhöhten Anforderungen nach SIA 380/1 sowie der MuKEn 2014. Auf dem Steildach des Hauptgebäudes ist eine Photovoltaikanlage geplant. Für die Anlage ist eine Fläche von 25.5 m2 vorgesehen. Das Regenwasser wird in einem Erdtank gesammelt wird für diverse Zwecke wiederverwendet.
Die Gartenanlage ist aufgrund der gegebenen Ortsbildstruktur ein wichtiger Teil des vorliegenden Projekts und wurde in Zusammenarbeit mit dem Landschaftsplaner und Gartenbauer Andreas Kekeis, Fa. Grünbereich, Matzingen, entwickelt. Die naturnahe Gestaltung liegt der Bauherrschaft am Herzen, weshalb die gegebene Terrassierung gegen Süden belassen wird. Das stark abfallende Gelände wird mit dem Sockelgeschoss aufgenommen und im Anbau um ein gut belichtetes Gartenatelier ergänzt.
20.2.2024
Nach Übernahme der Liegenschaft im April 2023 setzte sich die Bauherrschaft zusammen mit Fachpersonen aus Architektur und Holzbau mit der Liegenschaft Geigenhofstrasse 11/13, deren Geschichte und Bewohner intensiv auseinander. Daraus entstanden ist eine, aufschlussreiche Dokumentation, welche sowohl die Entstehung des Gebäudes als auch die Eigenheiten und Fähigkeiten der Familie Kollbrunner beleuchtet. Ausserdem nimmt sie die Wünsche und Visionen der neuen Eigentümer auf und zeigt die Überlegungen und Anstrengungen zur Wiederbelebung, Aufwertung und optimalen Nutzung der Räumlichkeiten für die heutige Zeit auf. Das Bauprojekt durchläuft aktuell einen komplexen Bewilligungsprozess bei Gemeinde, Kanton, Denkmalpflege und Heimatschutz.
17.2.2024
Für eine innovative Bauherrschaft, die Freihaus GmbH aus Kreuzlingen arbeiten wir am Prozess der komplett digitalen Realisierung eines Atelier- und Wohnhauses. Die Vision ist, ein Gebäude aus den Baustoffen Lehm und Hanf komplett aus dem 3D-Drucker entstehen zu lassen. Als Pilotprojekt stellt die Freihaus GmbH ein Grundstück und ein reales Bauprojekt zur Verführung. Aktuell bauen wir die Kontakte auf zur Forschung und Wirtschaft und versuchen die einzelnen losen Fragmente, welche in Teilbereichen bereits existieren, zusammenzubringen (MASH spinoff, ETH, etc. 3D-Drucker im Grossformat). Es soll eine Arbeitsgruppe entstehen aus den Disziplinen Architektur, Statik, digitales Bauen, Materialspezialisten für Lehm und Hanf, Energietechnik und nachhaltigem Bauen. Dabei ist die genaue Herangehensweise und der effektiv resultierenden Bauprozess noch nicht klar, sondern viel mehr das Resultat dieser ersten Phase…wir berichten weiter.
31.1.2024
Zwischen der Schulanlage und dem Mehrzweckgebäude «Tscharnerhaus» dürfen wir für die Gemeinde Stettfurt einen Velounterstand realisieren. Die Position und die Gestaltung ist so gewählt, dass sie den schönen offenen Freiraum nicht stört. Der Baukörper ist transparent und leicht gehalten und die Fassadengestaltung orientiert sich am Tscharnerhaus, welches wir 2010 gestalten und zusammen mit der Innoraum AG umsetzen durften. Der Rohbau des neuen Velogebäudes wurde noch vor den Weihnachten 2023 aufgerichtet und in den nächsten Tagen soll auch noch die Fassade fertiggestellt werden.
23.12.2023
An der Ulmenstrasse in Frauenfeld stehen viele Arbeiter*innenhäuser aus der Mitte des 20. Jahrhunderts. Nach 2016 darf die tektur ag nun schon ein zweiten Nachverdichtungskonzept an dieser Strasse umsetzen. Es handelt sich um den Ersatzbau für ein kleines Einfamilienhaus aus den 1950er-Jahren durch ein neues Wohnhaus für drei Generationen. Das Gebäude ist als Holzbau mit zwei unterschiedlich grossen Wohneinheiten geplant und steht auf einen massiven Betonsockel. Obwohl die Nutzungsziffer maximal ausgenutzt wurde, wahrt das Gebäude die Massstäblichkeit des Quartiers. Dank der eigenen Handwerkskunst hat die Bauherrschaft in viel Eigenleistung und mit noch viel mehr Liebe zum Detail ausserordentlich schöne, harmonische Innenräume geschaffen, in den man sich sofort wohl und geborgen fühlt.
27.10.2023
Ab dem Herbst 2020 durften wir, d.h. die tektur ag als lokales Architekturbüro die Bauherrschaft beraten und bei der Planung des dringend benötigten neuen Schulraums begleiten. Die Anforderung war, mit möglichst geringem Aufwand im Minimum zwei zusätzliche Klassenzimmer ein- oder anzufügen.
Im März 2022 sagte das Stimmvolk ja zur Kreditvorlage über CHF 2.78 Mio. für diese Sanierungs- und Erweiterungsarbeiten am Schulhauses Chatzenbuggel. Sofort nach diesem Entscheid hat die tektur ag das Baugesuch eingereicht und die Planerleistungen für die zweite Phase ausgeschrieben. Aus diesem Konkurrenzverfahren ging die innoraum ag aus Frauenfeld als Partner für die Ausführungplanung- und Realisierungsphase hervor.
Das Projekt wurde neben dem Erweiterungsbau ausgeweitet auf das bestehende Schulhaus um noch andere wichtige Bedüfnisse abdecken zu können. So musste der Brandschutz und die Sicherheit nach den heutigen Vorschriften ertüchtigt werden. Die Gasheizung wurde durch eine Wärmepumpe- mit Erdsondenanlage ersetzt. Das grosse Schulhausdach erhielt ein PV-Anlage und die bestehenden Garderoben- und Duschanlagen wurden an die heutigen Anforderungen angepasst. Daneben konnten auch noch diverse weiteren Verbesserungen und Optimierungen im Innen- und Aussenraum ins Projekt integriert werden.
Dank der guten Zusammenarbeit mit den Behörden und der Baukommission sowie den Fachplanern und Unternehmern aus der Region konnten die Bauarbeiten unfallfrei, termingerecht und innerhalb des Budgets abgeschlossen werden.
Das ganze Team der tektur ag und innoraum ag bedankt sich bei der Bauherrschaft für den Auftrag und für die gute Zusammenarbeit. Wir wünschen allen Schülerinnen und Schülern sowie der Lehrerschaft viel Freude mit dem gewonnenen Schulraum und der gelungenen Sanierung im Schulhaus Chatzebuggel.
8.9.2023
Ein kleines Update aus unserer aktuellen Baustelle eines Umbaus von einem Bauernhaus mit Scheune
1.7.2023
Die Primarschule Stettfurt hat ab dem Schuljahr 2023/2024 den dringenden Bedarf für mehr Schulungsraum angemeldet. Daher wird das bestehende Schulhaus 1998 nordseitig um einen Anbau ergänzt. Der neue Gebäudeteil rückt an die Nordgrenze der Parzelle und lässt dem Zugang zur Schulanlage und dem Innenhof den nötigen und wohltuenden Raum. Im Neubau entsteht im 1. OG. ein neues Klassenzimmer. Im EG werden ein Gruppenraum, ein Kopier- und Vorbereitungsraum sowie das Büro mit Besprechungsmöglichkeit für die Schulleitung platziert. Ebenfalls im EG wird ein zusätzliches Lehrer-WC nachgerüstet, welches auch IV-gerecht ist. Nordseitig entsteht ein einfacher Lift sowie eine neue Fluchttreppe, um den Brandschutzanforderungen gerecht zu werden. Auf einer massiven Bodenplatte mit den notwendigen Fundationen baut sich ein reiner Holzelementbau auf. Dieser orientiert sich an den Fassaden des bestehenden Schulhauses von 1998 und an der Fassade des neueren Schulgebäudes von 2018 gleichermassen. Er soll die beiden Schulhäuser auf eine eigenständige Art und Weise verbinden und so einordnen, dass ein harmonisches Ganzes entsteht. Mit seiner flacheren und asymmetrischen Dachneigung wird Bezug zum Schulkomplexes von 2018 aufgenommen. Auf der Südseite wird eine Photovoltaikanlage integriert. Die Erweiterung/Neubau Schulhaus Stettfurt steht aktuell am Tag des Schulexamens den interessierten Schülern und Eltern offen für eine erste Besichtigung.
Fotos per WE
1.6.2023
Das sehr gut erhaltene Schulhaus Ergaten in Frauenfeld (gebaut 1922) dürfen wir im Auftrag der Primarschulgemeinde Frauenfeld energetisch nach historischem Vorbild sanieren. Dazu gehören die Sanierung der Fenster und diverse kleine Arbeiten wie die Geländer im Eingangsbereich.
Die im Zug der Sanierung notwendigen Begleitarbeiten in den historischen Fenstergewandbereichen wie die Sanierung des Abriebs, alter Rupfetapeten und Malerarbeiten; Sturz-und Simsbretter respektive das wieder Aufarbeiten historischer bisher verdeckter Simse in den beiden Schulleitungszimmern werden von uns begleitet.
Ziel ist es, das Gesamtbild der nach NHG als wertvoll eingestuften Schulanlage im Detail zu erhalten und aufzuwerten.
3.5.2023
An der Oberwiesenstrasse am Stadteingang Frauenfelds planten wir die Neubebauungen Heuwies. Ortsbaulich gesehen liegt diese an sehr prominenter Lage. Im näheren Umfeld befinden sich mehrheitlich grössere Ökonomiebauten mit Dachüberständen und einzelnen Anbauten. Dieser Typus wurde aufgenommen - ein idealer und verdichteter Baukörper, Vermittler zwischen Land und Stadt.Die Form der gespiegelten und sich gegenüberliegenden L-Baukörper bilden auch den internen Abschluss der «Heuwies-Wohnstrasse». Die nötige TG-Zufahrt ist durch die Pergolastruktur weichgezeichnet und bietet im südlichen Gemeinschaftspavillon einen wichtigen sozialen Ort des Zusammenkommens. Nachhaltigkeit wird im Bau durch eine kompakte, hybride Bauweise angestrebt und mit PV-Anlagen und Erdsonden-WP-Systemen angestrebt.